Revolution | Die Befreiung zum Recht

Bei Verstössen gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland besagt Artikel 20 Absatz 4: “Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.”
Geldsystem Gewaltfreie Revolution

Wenn der Staat zum Problem wird

Eine neoliberale Gesellschaft mit feudalistischen Strukturen, in der es nur noch um Profite und die Ausbeutung von menschlicher Arbeitskraft und natürlichen Ressourcen geht, wird letzten Endes zu einer Diktatur mutieren.

Ein freiheitlich demokratischer Staat, der sich nicht mehr um Gesetze schert und in dem ein Verfassungsgericht diesem auch noch Recht gibt, hat aus juristischer Sicht jegliche Legitimation verloren. Ein Parlament, welches über die wirklich wichtigen Dinge einer Nation nicht mehr entscheidet, sondern dies einer undemokratischen, aber übergeordneten Organisation in Brüssel überlässt, besitzt keine Macht mehr.

Um die Illusion eines freiheitlich demokratischen Staates aufrecht zu erhalten, findet in den Bundestagdebatten ein unglaubliches Schmierentheater mit verblendeten und gleichgerichteten Politikern als Hauptdarstellern statt. Eine Regierung, die ihre Entscheidungen als alternativlos betrachtet, die Abgeordnete zu spät oder unvollständig informiert, konterkariert unser Staatswesen. Eine Opposition, die dies hinnimmt und alles nur noch durchwinkt, ist zur reinen Farce verkommen.

Mit der Abstimmung für einen ESM-Vertrag, der eindeutig gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verstösst, hat sich das Parlament entgültig selbst entlarvt. Unsere sogenannten Volksvertreter kommen ihrer Aufgabe nicht nach und vertreten das Volk nicht mehr. Sie folgen nur noch den Interessen einer gierigen Finanz- und Wirtschaftsoligarchie, die immer mehr Macht an sich reißt und völlig abgehoben von Menschen, Natur und Gerechtigkeit operiert.

Die Macht der Finanzoligarchie und ihres Geldsystems

Die neoklassizistische Theorie einer zügelosen Ökonomie hat inzwischen zu völlig unkontrollierten Finanzmärkten geführt, die einen immer schneller wachsenden Einfluss auf die Politik und Realökonomie ausüben. Die liberalisierten Finanzmärkte agieren mit einem Kapital von zurzeit etwa 700 Billionen Dollar, welches völlig losgelöst von realwirtschaftlichen Produktionsprozessen besteht und nichts mehr mit Waren, Dienstleistungen oder dem Handel zu tun hat. Das Weltbruttoinlandsprodukt, also der Wert aller Endprodukte und Dienstleistungen der ganzen Welt, betrug im Jahr 2011 dagegen ganze 79 Billionen Dollar.

Anhand dieser Zahlen sieht man die unbeschreibliche Kapitalanhäufung seitens der Finanzindustrie, die groteskerweise trotzdem bankrott ist. Gleichzeitig bluten Wirtschaften, Staaten und Privatpersonen völlig aus. Die Finanzbranche ist deshalb bankrott, weil sie ihre Scheingewinne nicht in reale Werte umwandeln kann und die Luftnummer immer weiter betrieben werden muss. Das Geld wandert wieder in irgendwelche Derivate, die keinerlei realen Wert haben. Für dieses Phänomen eines aufgeblähten Finanzmarktes gibt es einen Namen: Finanzialisierung.

Einen sehr großen Anteil an dieser Entwicklung hat unser bestehendes Geldsystem, der Freihandel und die Globalisierung tun ihr übriges dazu. Das Zinseszins-System, sowie die unkontrollierte Geldschöpfung durch Schulden, wirken wie ein Staubsauger, welcher den unteren und mittleren Schichten unserer Gesellschaft ihr Erspartes und Vermögen absaugt, um es in Richtung einiger weniger Superreichen zu blasen.

Diese Superreichen, die grossen Geldinstitude und deren Top-Manager bestimmen inzwischen über uns und unser Leben. Sie haben längst die wirkliche Macht. Sie besitzen und verwalten die Banken, Investment-Fonds, Großkonzerne und Mainstreammedien, und haben überall in den Regierungen ihre willigen Helfershelfer sitzen. Wie man an Italien sieht, Monti ist ein Goldman & Sachs Mann, sind sie auch schon dabei Regierungen direkt zu übernehmen.

“Wenn die Menschen unser Geldsystem verstehen würden, hätten wir eine Revolution, noch vor morgen früh”
Henry Ford


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